Womit würden Sie gerne aufhören?

6 Mai

Loslassen

Du musst wissen, wann es sich lohnt, um etwas zu kämpfen;

wissen, wann Du aufgeben und Dich zurückziehen solltest

und wissen, wann Du loslassen musst.

Wann aber die richtige Zeit zum Loslassen ist, das müssen wir erst einmal lernen. Es gibt einen Punkt, an dem es keinen Sinn mehr macht, um etwas zu kämpfen. Wir müssen loslassen, damit unser Leben wieder weitergeht und etwas Neues entstehen kann! 

Loslassen ist der erste Schritt

Jeder Job hat seine Zeit und manche Verbindungen MÜSSEN aus einem bestimmten Grund zu Ende gehen. Das ist der natürlich Gang der Dinge. Aber wir bleiben stecken, wenn wir nicht wissen, WIE wir etwas loslassen.

In diesen Situationen brauchen wir Einsicht, Willenskraft und eine große Portion Klarheit. Verhindern Sie nicht, dass etwas Neues und Schönes in Ihrem Leben entstehen kann, nur weil Sie zu viel Angst haben, das Alte, Vertraute loszulassen. Das ist manchmal gar nicht so leicht, selbst wenn Ihnen bereits klar ist, dass die Zeit längst reif ist dafür.

Wenn jemand überzeugt ist, dass es Zeit zum Loslassen ist und gleichzeitig ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt hat: nun ja, das ist ein echter Grund zum Feiern!

Klarheit ist ein echter Grund zum Feiern!

In der Phase davor hört sich das eher so an:

„Ich sollte aufhören, mir Sorgen zu machen, was die Anderen über mich denken und einfach etwas Neues anfangen! – Ich sollte aufhören, mich zu sorgen, dass mich die Anderen für einen Versager halten… (ich bin ein Hochstapler)! – Ich sollte aufhören, so hart mit mir selbst zu sein! – Ich sollte aufhören, mir so schrecklich viele Sorgen zu machen! – Ich sollte keine Angst haben, dass die Anderen sauer auf mich sein könnten! – Ich möchte nicht so sch… gehemmt sein! – Jedes Mal, wenn dieser Name/ diese Person/ dieses Thema auftaucht, bekomme ich Bauchschmerzen! – Ich sollte aufhören, den Kindern immer hinterher zu räumen! – Ich sollte aufhören, immer die Planung für gemeinsame Dinge übernehmen, wenn ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass die Anderen das mal für mich tun! –  Ich sollte aufhören, so wenig zu berechnen, so wenig zu verdienen und mich unter Wert zu verkaufen!“

Ich selbst könnte jetzt noch einiges zu dieser List hinzufügen: z.B. rechtzeitig ins Bett zu gehen und nicht spätabends erschöpft hinein zu fallen. Nicht mehr die Geduld zu verlieren, wenn ich bei einem unfähigen Kundendienst in der Warteschleife hänge, dem der gesunde Menschenverstand abtrainiert wurde. Ja, ich habe durchaus ein Thema mit Mittelmäßigkeit und unsinnigen Regeln 😉 Ich würde gerne aufhören, mein Lebensglück von einem Paar Schuhe abhängig zu machen. Ich würde gerne aufhören, immer einen Grund zu finden, warum ich auch diesmal nicht auf das Konzert mitkomme oder einen Wunsch aufschiebe oder jemanden auf später vertröste. Ich würde gerne aufhören zu denken, dass wenn erst mal DER und DER etwas ändert an seinem Leben, dass ich es DANN auch mache!

Hm… vielleicht sollten wir anfangen, unsere „eigentlich sollte ich“-Sätze in klare Vorsätze zu verwandeln.

Klare Vorsätze statt „Ich sollte“

Ein ganz besonderer Mensch hat mir mal erzählt, dass er sich einen Monat Zeit gibt, um zu zweifeln, zu überlegen, zu trauern… und dann eine Entscheidung trifft oder etwas ganz Neues beginnt. Das hört sich sehr sinnvoll an, weil er beides zulässt: traurig und unsicher sein, aber eben auch einen klaren Vorsatz zu entwickeln, wie es weitergehen soll.

Schließen Sie mal die Augen und denken an die Menschen, von denen Sie schon viel zu oft „eigentlich sollte ich“ gehört haben. Am liebsten würden Sie denen doch einen kleinen Tritt in den Hintern geben. Oder den Mut, endlich etwas Neues zu beginnen! Endlich das loszulassen, dass sie zurückhält, unglücklich macht und ausbremst. Den Mut, etwas auf die Beine zu stellen, das sie weiter bringt und ihre Augen wieder leuchten lässt!

Und wie sieht es mit Ihnen selbst aus? Was genau brauchen Sie, damit Sie endlich loslassen? Egal ob loslassen können, wollen oder dürfen:

Was brauchen Sie?

Loslassen. Und… etwas Neues beginnen.

Also was ist es?

Womit würden Sie gerne aufhören?

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Herzliche Grüße,

Ihre Ulrike Juli Scheld

Die Autorin: Ulrike Juli Scheld berät Hochbegabte und Menschen mit zu vielen Interessen.
Kontakt: Tel. 06233 1700 176 oder per Email 

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3 Antworten to “Womit würden Sie gerne aufhören?”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Frage-Foto-Freitag | Vielbegabte - 13. Mai 2013

    […] Manchmal muss man loslassen, damit etwas Neues und Schönes ins Leben kommen kann! Mehr dazu finden Sie hier. […]

  2. Frage-Foto-Freitag | Vielbegabte - 17. Mai 2013

    […] Womit würden Sie gerne aufhören? […]

  3. FFFreitag wird heute ein SSSamstag | Vielbegabte - 1. Juni 2013

    […] Womit würden Sie gerne aufhören? […]

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