Sei doch nicht so empfindlich

20 Okt
  • Sie nehmen bereits feine Veränderungen in Ihrer Umgebung wahr – auch bei Dingen, die anderen Menschen nicht einmal auffallen?

  • Sie gelten als überempfindlich und als Sensibelchen?

  • Sie haben schon lange das Gefühl, irgendwie anders zu ticken?

Etwa 10 bis 15 Prozent der Menschen gelten als hochsensibel. Von ihrer Umgebung werden sie häufig als Mimosen bezeichnet. Es gibt eine Reihe von Anzeichen für erhöhte Sensibilität: dazu gehören eine niedrige Reizschwelle gegenüber Sinneseindrücken, ein fein ausgeprägtes Wahrnehmungsvermögen und das Gefühl, sich alles extrem zu Herzen zu nehmen. Bildlich ausgedrückt fehlen dem hochsensiblen Menschen Filter und eine dicke Haut, die vor zu vielen Einflüssen schützen.

„Sensibelchen“

Die Sinne laufen auf Hochtouren.

Die Sinne laufen auf Hochtouren und nehmen extrem viel aus ihrer Umgebung wahr: So werden schon auf dem Arbeitsweg Hunderte von Bildern und Farben abgespeichert, Gerüche und Geräusche bemerkt und dazu die Gesichter entgegenkommender Menschen, Blicke und Mimik, die Art sich zu bewegen, selbst die Farbe der Schnürsenkel wahrgenommen… da wird einem schon beim Lesen schwummerig. Die Umgebung wird regelrecht „gescannt“, ohne dass ein hochsensibler Mensch dies bewusst steuert.

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor?

Ich habe mich z.B. lange Jahre gewundert, warum mein Umfeld – meine Kollegen, Freunde, ja auch Fremde – eine Spannung im Raum nicht bemerkt: jemand diskutiert innerlich lautstark mit sich selbst, verbietet sich einen Gedanken oder manipuliert sein Gegenüber. Stellen Sie sich mal vor, Sie könnten plötzlich Gedankenlesen: um Sie herum herrscht plötzlich ein ungefiltertes Durcheinander von Informationen, ungefragt lässt jeder Sie wissen, wie es ihm geht und was ihn beschäftigt. Anstrengend!

Im Gegensatz zum Gedankenlesen erhalten Sie aber nur einen Sinneseindruck und nicht unbedingt einen angenehmen. Nicht jeder Eindruck lässt sich klären: Das führt bei sensiblen Menschen häufig zu Gedankenspiralen und Grübeleien:

Was ist hier los? Hat das was mit mir zu tun? Gehen die gleich aufeinander los? Ich fühle mich nicht wohl hier…

Bei so viel Input kommt der Kopf oft nicht mehr mit. Der Wunsch nach Rückzug und Ruhe wächst. Hochsensible Menschen sind oft schüchtern, fühlen sich unsicher und ziehen sich aus sozialen Kontakten zurück. Vielfach kommen erhöhter Stress und psychische Erkrankungen hinzu. Vor allem wenn Ihnen nicht bewusst ist, dass es eine logische Erklärung dafür gibt: Sie können nicht genauso mithalten, wie ihre Mitmenschen, weil sie in der gleichen Zeit ein Vielfaches an Information verarbeiten müssen.

> zum TEST: Sind Sie hochsensibel?

Gerade hochsensible Menschen haben ein großes Bedürfnis, ihre berufliche und auch private Situation zu klären. Hier ist ein erfahrener Coach, am besten mit eigener Erfahrung, eine wertvolle Unterstützung. Mir kommen die feinen Antennen inzwischen sehr zugute. Ich habe erfolgreich gelernt, das herauszufiltern, was für Sie im Coaching effektiv und wichtig ist.

Worum geht es für Sie?

Hochsensibilität ist keine Schwäche oder gar Krankheit. Ich unterstütze Sie dabei, sich und Ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und einen stimmigen Platz für das MEHR in Ihrem Leben zu finden. Es geht darum,

  • zu entdecken, dass Sie ein besonderes Potential mitbringen, 

  • Schutzmechanismen und Filter zu entwickeln, die Sie steuern können, 

  • Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Sie Ihre Sensibilität als besondere Stärke einsetzen können.

Ich bin spezialisiert auf Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen. Dazu gehört für mich auch die fein(st)e Wahrnehmung von Dingen, die andere Menschen nicht einmal bemerken. An Ihre besonderen Bedürfnisse an die äußeren Bedingungen, Lautstärke und Tempo passe ich mich jederzeit an.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie vermuten, aus dem „normalen Rahmen“ zu fallen.

> zum TEST: Sind Sie hochsensibel?

Die Autorin: Ulrike Scheld berät Hochbegabte und Menschen mit zu vielen Interessen. 
Kontakt: Tel. 06233 1700 176; kontakt[at]vielbegabte.de 

Eine Antwort to “Sei doch nicht so empfindlich”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Perle: The Power of Introverts | Vielbegabte - 4. September 2013

    […] Sei doch nicht so empfindlich […]

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